So war die Kinopremiere 2019 – Zwei Kurzfilme & ein neugieriges Publikum im Starmovie Ried im Innkreis

Am 8. Februar war es endlich soweit: im Starmovie Ried im Innkreis (Oberösterreich) fand sich das gespannte Publikum für das Hauptabendprogramm ein: die Kurzfilme „Escape“ und „Auf Uns!“ des Österreichischen Jugendfilmverbands wurden auf großer Leinwand gezeigt. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurde der Moderator von den Fragen des Publikums durch den Saal gejagt. Zum Abschluss kam dann noch ein Special Guest für das Fotoshooting vorbei. Wir möchten gern ein paar Erinnerungen mit euch teilen.

Die Kurzfilme "Escape" und "Auf Uns!"

„Auf Uns!“ zeigt eine durchzechte Nacht von ein paar Kumpels und lässt nach und nach die Erinnerungen von Protagonist Richard wieder zurück kommen. Die Bar „Galerie“ in Ried im Innkreis in Oberösterreich diente hier als Drehort. In der Gruselkomödie „Escape“ sind die vier Jugendlichen Steffi, Michael, Hannah und Lukas in einem unheimlichen Haus gefangen. Darin geht nicht alles mit rechten Dingen zu und sie versuchen zu entkommen – leichter gesagt als getan. Gedreht wurde das ganze in einem verlassenen Haus in Ried – alleine die Location sorgte bereits für Gänsehaut.
Filmplakat zu ESCAPE | Design: Christoph Mader, oejfv

Von der Idee zum fertigen Film

Beim Jugendfilmverband geht es um’s ausprobieren: Learning by Doing ist das Motto. So entstanden auch beide Kurzfilme von den ersten Ideen über das Schreiben der Drehbücher bis hin zur Produktion und Postproduktion in Teamarbeit – jede und jeder brachte sich in einer Rolle ein, in der man sich einmal versuchen wollte.
Jede und jeder hat unterschiedliche Aufgaben und Bereiche, wo er/sie Spezialist ist, so ist das im Jugendfilmverband.
Moritz Reisinger
Moderator

Bei „Escape“ schrieben mehrere Teams parallel an den Geschichten für die unterschiedlichen Räume des Gruselhauses. Zu Beginn wurden die Charaktere und der Hauptplot festgelegt, dann hatte jedes Team Gestaltungsfreiheit. Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und selbst etwas über Filmproduktion lernen möchte, ist bei den Workshops und zukünftigen Projekten des Jugendfilmverbands jederzeit herzlich Willkommen! 

Fragen an das Team & ein laufender Moderator

Nach der Filmaufführung hatte das Publikum die Möglichkeit, uns mit Fragen zu löchern, was auch gerne angenommen wurde. Moderator Moritz wurde mit dem Mikrofon durch den Saal gejagt, die Neugier war groß: „War das deine erste Rolle als Schauspielerin? Wie hast du das Set erlebt? Was waren besondere Herausforderungen für dich?“
Ich habe schon mal eine kleine Rolle bei den Bavaria-Filmstudios gespielt, damals war ich ein Mafia-Boss.
Jasmin Höfurthner
Schauspielerin

„Macht ihr das alles in eurer Freizeit? Wollt ihr das später einmal professionell machen? Wie würde das Budget einer solchen Filmproduktion aussehen? …“  Das waren nur einige der Fragen, die vertretend für das ganze Team von Jasmin Höfurthner (Schauspielerin), Alexander Hörl (Schauspieler), Melanie Andrich (Co-Regisseurin) und Christoph Mader (Sound-Koordinator) beantwortet wurden. Hier gibt es die Interviewrunde zum Nachsehen: 

Made in Austria

Eine der Besonderheiten der letzten Filmproduktionen des Jugendfilmverbands ist der regionale Fokus: neben den Drehorten (Bar und verlassenes Haus in Oberösterreich) ist auch der sprachliche Ausdruck durch und durch lokal und authentisch.
I hob ma docht: jo, loss ma moi den schönen Gelehrten aussahänga und redn ma Hochdeitsch. Des is jo scho fost exotisch in dem Füm.
Alexander Hörl
Schauspieler

Bereits beim Schreiben der Drehbücher war es jeder und jedem selbst überlassen, ob im Dialekt, in gehobener Umgangssprache oder auf Standarddeutsch geschrieben wurde. Auch in der Umsetzung hatten die Schauspieler*innen freie Wahl: so hört man verschiedenste Ausprägungen des österreichischen Sprachgebrauchs – so, wie de Leid hoid redn, ne.

Eindrücke vom Set

Besonderen Eindruck hat der Drehort von „Escape“ bei den Mitwirkenden hinterlassen: von der ersten Besichtigung über die Vorbereitungen zu den Filmaufnahmen bis hin zu Herausforderungen für Licht und Ton wurden die Filmaufnahmen in einem verlassenen Haus einmal mehr zu einem Abenteuer.
Verlassenes Haus in Ried im Innkreis | Foto: oejfv
Mein Highlight war die Location. Allein schon die erste Besichtigung: es war mega gruselig und da waren noch nicht mal die Fenster abgedunkelt. ​
Melanie Andrich
Co-Regisseurin
Aufgrund der befahrenen Straße am Drehort mussten alle Aufnahmen - bis auf 2 - im Studio neu vertont werden. Wer die zwei Originalstellen herausfindet, bekommt was von mir 😉
Christoph Mader
Sound-Koordinator

Ab sofort auch online verfügbar

Wer keine Gelegenheit hatte, bei der Premiere dabei zu sein, kann es sich auch mit Popcorn auf der Couch gemütlich machen: die beiden Kurzfilme „Escape“ und „Auf Uns!“ sind ab sofort auch online verfügbar. Natürlich würden wir gerne wissen, wie sie euch gefallen, und freuen uns auf eure Kommentare.

Erinnerungsfotos #premiere2019ried

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Wir freuen uns auf eure Eindrücke und Meinungen in den Kommentaren. Bis zum nächsten Mal!

Eine Antwort auf „So war die Kinopremiere 2019 – Zwei Kurzfilme & ein neugieriges Publikum im Starmovie Ried im Innkreis“

  1. Auf der großen Leinwand zu sehen, was sich junge Leute in ihrer Freizeit so überlegt und dann ohne großes Budget eben „einfach mal“ umgesetzt haben, war schon beeindruckend! Meine persönlichen Highlights waren die Momente, wo der ganze Kinosaal gelacht hat – „Escape“ ist einfach eine richtig gute Gruselkomödie geworden – und die lebendige Fragerunde am Ende. War schon sehr cool, dabei sein zu können! Freue mich bereits jetzt auf das nächste Mal!

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